1) Ursprung: Denso Wave (1994)
1994 entwickelte Denso Wave den Quick Response (QR) Code für die Teileverfolgung in der Automobilproduktion. Gegenüber 1D‑Codes: höhere Kapazität, omnidirektionales Scannen, Robustheit durch ECC.
2) Anatomie: Module, Versionen, ECC
- Versionen: 1–40, pro Version +4 Module pro Seite (V1: 21×21).
- ECC: L/M/Q/H (Reed–Solomon). Höher = robuster, aber geringere Nutzkapazität.
- Finder/Alignment/Timing für sichere Erkennung und Decodierung.
3) Normung: ISO/IEC 18004
Spezifikation für Interoperabilität. Model 2 ist Standard; Micro QR für sehr kleine Markierungen.
4) Adoptionswellen
- Industrie: Logistik, Fertigung, Tracking.
- Consumer: native Kamera‑Erkennung beseitigte App‑Hürde.
- COVID‑19: kontaktlose Menüs, Check‑ins, Zahlungen.
5) QR vs. andere 2D‑Codes
- QR: weit verbreitet, starke ECC, gestaltbar.
- Data Matrix: exzellent für kleine Teile/DPM.
- Aztec: robust ohne quiet zone, Tickets.
6) Dynamischer QR & Analytics
Dynamische QR nutzen Kurz‑URLs mit Weiterleitung für Analytics/Governance. Statische QR codieren das Endziel – robust offline.
7) Sicherheit & Missbrauch
- Phishing‑Risiken via URLs; bevorzugt gebrandete Kurzdomains.
- URL vor dem Öffnen anzeigen; Nutzerbewusstsein stärken.
8) Zukunft
Mehr Styling (Verläufe/Logos), bessere On‑Device‑Decoding, Integration mit Payments, IoT, Verifikation.