2025–2026: QR-Codes springen von Menüs zu Rechnungen und Produkten — so bereiten Sie sich kostenlos mit OrquiTool vor

Aktualisiert 2025-01-2635 Wörter • 1m Lesezeit

Verifactu, E-Rechnung und Digital Product Passport (DPP) erfordern QR-Codes auf Belegen, Rechnungen und Etiketten ab 2025. Entdecken Sie Best Practices,…

2025–2026: QR-Codes springen von Menüs zu Rechnungen und Produkten — so bereiten Sie sich kostenlos mit OrquiTool vor

Was sich 2025–2026 ändert: QR-Codes werden Pflicht (oder dringend empfohlen)

Spanien: Verifactu und elektronische Rechnung

In Spanien bringt die Implementierung von Verifactu und der elektronischen Rechnung konkrete Fristen ab Juli 2025. Ab diesem Datum muss Rechnungssoftware zertifiziert und genehmigt sein. Die Pflicht wird bis 2026 schrittweise eingeführt und erfordert Belege und Rechnungen mit digital überprüfbaren Daten.

Ein bereits geltendes Beispiel ist TicketBAI im Baskenland (insbesondere Bizkaia), wo Belege einen QR-Code enthalten müssen, der es Behörden und Verbrauchern ermöglicht, die Authentizität des Dokuments zu überprüfen. Dieses Modell verbreitet sich als Referenz für andere Regionen.

Europäische Union: Digital Product Passport (DPP)

Parallel dazu beschleunigt die EU den Digital Product Passport (DPP), eine Initiative, die vorschreibt, dass Produkte nachverfolgbare Informationen über einen scannbaren Träger, typischerweise einen QR-Code, zugänglich machen. Öffentliche Konsultationen und technische Richtlinien werden 2025 veröffentlicht, wobei die Pflicht zunächst Sektoren wie Textilien, Elektronik und Batterien betreffen wird.

Der DPP geht nicht nur um regulatorische Compliance, sondern ist auch eine Gelegenheit für Marken, Nachhaltigkeit, Herkunft, Zusammensetzung und Recyclinganweisungen direkt an Endverbraucher zu kommunizieren.

Der Anstieg von "Quishing": QR-Phishing-Risiko

Mit dem Wachstum der QR-Code-Nutzung warnen Regulierungsbehörden vor der Zunahme von Quishing (Phishing über QR-Codes). Angreifer verbreiten bösartige QR-Codes, die zu betrügerischen Websites umleiten und nutzen aus, dass Benutzer die URL vor dem Scannen nicht sehen können.

Dies macht es für Unternehmen und QR-Generatoren entscheidend, Anti-Betrugsmaßnahmen zu ergreifen: URLs mit überprüfbarer eigener Domain, Zielvorschauen, HSTS und Benutzerschulung.

Best Practices für professionelle QR-Codes

Mindestgröße und Leseentfernung

  • Rechnungen und Produktetiketten: Mindestens 2×2 cm für Nahbereichs-Scannen (10-20 cm).
  • Beschilderung und Plakate: Allgemeine Regel: QR-Größe = 10 × Leseentfernung. Beispiel: zum Lesen aus 1 Meter → 10 cm QR.
  • Quiet Zone: Obligatorischer weißer Rand von mindestens 4 Modulen (die kleinen Quadrate des QR) auf allen Seiten.

Kontrast und Lesbarkeit

  • Mindestkontrast von 3:1 zwischen dunklen Modulen und hellem Hintergrund beibehalten.
  • Vermeiden Sie helle Farben auf hellen Hintergründen oder komplexe Muster unter dem QR.
  • Führen Sie Scan-Tests auf verschiedenen Geräten und Lichtbedingungen vor dem Massendruck durch.

Kurze URL mit eigener Domain

  • Verwenden Sie Shortener mit Ihrer eigenen Domain (z.B. ihrfirma.com/r/rec123) statt generischer Dienste.
  • Fügen Sie UTM-Parameter für Analytik hinzu (?utm_source=rechnung&utm_medium=qr&utm_campaign=jan2025).
  • Implementieren Sie HSTS, um HTTPS zu erzwingen und Man-in-the-Middle-Angriffe zu verhindern.

Anti-Quishing-Maßnahmen

  • URL-Vorschau: Wenn Sie Ihr eigenes System implementieren, zeigen Sie immer die Ziel-URL vor der Weiterleitung an.
  • Überprüfbare Domain: Schulen Sie Ihre Kunden, zu überprüfen, dass die Domain mit Ihrer offiziellen Marke übereinstimmt.
  • Kontextbezogene Warnungen: Auf physischen Rechnungen fügen Sie Text hinzu: "Dieser QR leitet zu [ihredomain.com]. Scannen Sie keine QR-Codes aus nicht verifizierten Quellen".

Wie Sie heute professionelle QR-Codes mit OrquiTool erstellen (kostenlos)

Grundlegende Schritte

  1. Gehen Sie zu OrquiTool: Greifen Sie auf das QR-Code-Generierungstool zu.
  2. Fügen Sie Ihre URL ein: Kann eine Rechnungs-URL, Produktblatt oder Verifizierungs-Landingpage sein. Fügen Sie UTM-Parameter hinzu, wenn Sie Scans verfolgen möchten.
  3. Passen Sie das Design an: Wählen Sie Unternehmensfarben (unter Beachtung des Kontrasts), fügen Sie Ihr Logo in der Mitte hinzu (ohne Lesbarkeit zu beeinträchtigen), passen Sie die Quiet Zone (Rand) an.
  4. Exportieren in SVG oder PNG: SVG ist ohne Qualitätsverlust skalierbar (ideal für Druck). Hochauflösendes PNG funktioniert für digital und kleine Druckauflagen.

Statische vs dynamische QR-Codes

  • Statisch: Kodieren den endgültigen Inhalt direkt im QR. Vorteil: funktionieren offline, ändern sich nie. Nachteil: Ziel kann nach dem Drucken nicht bearbeitet werden.
  • Dynamisch: Kodieren eine kurze URL, die weiterleitet. Vorteil: Ziel kann ohne Neudruck geändert werden, erweiterte Analytik. Nachteil: erfordern Verbindung und aktiven Server.

Empfehlung für Rechnungen: Verwenden Sie dynamischen QR mit Ihrer eigenen Domain, damit Sie Rechnungsinformationen aktualisieren oder Hinweise hinzufügen können, ohne neu zu drucken.

Empfehlung für DPP-Etiketten: Bewerten Sie, ob das Produkt eine lange Haltbarkeit ohne Konnektivität haben wird (z.B. Kleidung im Lager). In diesem Fall kann ein statischer QR mit grundlegenden Informationen robuster sein.

Vorlagen für Rechnungen und Etiketten

OrquiTool ermöglicht die Generierung mehrerer QR-Codes mit derselben Design-Konfiguration. Wenn Sie QR-Codes für Rechnungs- oder Produktetiketten-Chargen generieren müssen:

  • Definieren Sie eine Design-Vorlage (Farben, Logo, Quiet Zone).
  • Generieren Sie einzelne QR-Codes, die nur die URL variieren (z.B. ihrfirma.com/r/001, ihrfirma.com/r/002, usw.).
  • Exportieren Sie alle als Batch als PNG oder SVG zur Integration in Ihr Drucksystem.

Herunterladbare Checkliste: Audit-bereite QR-Codes

Verwenden Sie diese Überprüfungscheckliste vor dem Drucken Ihrer QR-Codes für Rechnungen, Belege oder Produktetiketten:

Design und Lesbarkeit

  • ☐ Mindestgröße: 2×2 cm (Rechnungen/Etiketten) oder 10× Leseentfernung (Beschilderung)
  • ☐ Quiet Zone von mindestens 4 Modulen auf allen Seiten
  • ☐ Mindestkontrast 3:1 zwischen Modulen und Hintergrund
  • ☐ Auf mindestens 3 verschiedenen Geräten getestet (iOS, Android, native Kamera)

URL und Analytik

  • ☐ URL mit überprüfbarer eigener Domain (keine generischen Shortener)
  • ☐ UTM-Parameter konfiguriert (utm_source, utm_medium, utm_campaign)
  • ☐ HTTPS obligatorisch (mit aktiviertem HSTS)
  • ☐ Für Mobilgeräte optimierte Landingpage

Anti-Quishing-Sicherheit

  • ☐ Domain stimmt mit offizieller Marke überein (Typosquatting vermeiden)
  • ☐ URL-Vorschau auf Zwischenseite (optional aber empfohlen)
  • ☐ Warntext auf physischem Medium: "Dieser QR leitet zu [ihredomain.com]"
  • ☐ Anti-Quishing-Richtlinie dokumentiert und an Kunden kommuniziert

Regulatorische Compliance

  • Verifactu/TicketBAI: QR enthält überprüfbare Daten gemäß lokalen Vorschriften
  • DPP: QR leitet zu vollständigen Produktinformationen (Herkunft, Zusammensetzung, Recycling)
  • ☐ Zertifizierte und genehmigte Rechnungssoftware (Juli 2025)

Kostenloses Mini-Audit: Senden Sie uns 3 QR-Codes

Möchten Sie Ihre QR-Codes vor dem offiziellen Audit validieren? Sie können uns bis zu 3 QR-Codes (Screenshots oder SVG/PNG-Dateien) senden und wir geben Ihnen Feedback zu:

  • Angemessene Größe und Quiet Zone
  • Kontrast und Lesbarkeit
  • Überprüfbare URL und Domain
  • Korrekt konfigurierte UTM-Parameter
  • Einhaltung von Anti-Quishing-Best-Practices

Beginnen Sie mit der Erstellung Ihrer QR-Codes mit OrquiTool →

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Häufig gestellte Fragen

  • Was ist Verifactu und wann tritt es in Kraft?
    Verifactu ist Spaniens System zur Überprüfung elektronischer Rechnungen. Zertifizierte Software muss ab Juli 2025 bereit sein, mit schrittweiser Pflicht bis 2026. Es erfordert Belege und Rechnungen mit digital überprüfbaren Daten über zertifizierte Software.
  • Was ist der Digital Product Passport (DPP)?
    Der DPP ist eine EU-Initiative, die vorschreibt, dass Produkte nachverfolgbare Informationen über einen scannbaren Träger (typischerweise einen QR-Code) zugänglich machen. Öffentliche Konsultationen und technische Richtlinien werden 2025 veröffentlicht, zunächst für Sektoren wie Textilien, Elektronik und Batterien.
  • Was ist Quishing und wie schützt man sich davor?
    Quishing ist Phishing über bösartige QR-Codes. Zum Schutz: Verwenden Sie URLs mit eigener überprüfbarer Domain, implementieren Sie HSTS, zeigen Sie immer eine URL-Vorschau vor der Weiterleitung an und klären Sie Benutzer auf, Ziele vor dem Scannen zu überprüfen.
  • Welche Mindestgröße sollte ein QR-Code haben?
    Mindestens 2×2 cm für Nahbereichs-Scannen (Rechnungen, Etiketten). Für Beschilderung oder Entfernung berechnen Sie 10× die Leseentfernung (z.B. 1 Meter → 10 cm QR). Fügen Sie immer eine Quiet Zone (weißer Rand) von mindestens 4 Modulen hinzu.
  • Wie erstellt man QR-Codes für Rechnungen mit OrquiTool?
    Gehen Sie zu OrquiTool, fügen Sie Ihre URL ein (kann UTM-Parameter enthalten), passen Sie Farben und Logo nach Wunsch an, überprüfen Sie Kontrast und Quiet-Zone-Größe und laden Sie in SVG (skalierbar) oder hochauflösendem PNG herunter. Es ist kostenlos mit lokaler Verarbeitung.

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